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Grundbegriffe der theoretischen Informatik (GTI)im Sommersemester 2001Prof. Dr. Susanne Albers
Der Übungsschein in der Vorlesung Grundbegriffe
der theoretischen Informatik ist ein Leistungsnachweis,
der für den Studiengang Angewandte Informatik
sogar obligatorisch ist. Um einen solchen Nachweis
ausstellen zu können, ist eine individuelle
Leistungsbewertung notwendig. In diesem Semester standen
Lösungen zu den Aufgaben für GTI stets lange von dem
Abgabetermin im Internet bereit. Diese wurden
ausgiebig genutzt und in die Abgaben übernommen.
Eine individuelle Bewertung der Einzelleistungen
ist so unmöglich gemacht worden.
Um trotzdem die Möglichkeit zum Scheinerwerb
zu schaffen, bieten wir allen, die die
alten Scheinkriterien erfüllt haben, die Gelegenheit
zu einem Abschlussgespräch. Dieses wird jeweils 15 min
dauern. Wir werden Sie darin bitten, Fragen, die ähnlich
zu den in diesem Semester gestellten Übungsaufgaben
sind, zu beantworten.
Wir bieten Termine am Dienstag, 17.07., Mittwoch, 18.07., Freitag, 20.07., sowie
Montag, 23.07., an. Im Folgenden finden Sie die Uhrzeiten, zu denen im viertelstündlichen
Rhythmus
an diesen Tagen Gespräche angeboten werden, sowie Ihren Gesprächspartner
angegeben. Melden Sie sich bitte für diese Gespräche
bitte direkt (persönlich oder per E-Mail) bei demjenigen Veranstalter an, mit dem Sie das Abschlussgespräch
führen möchten. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Susanne Albers | Freitag, 20.07., 08:00-11:30 |
| Paul Fischer |
Mittwoch, 18.07., 09:00-11:30 und 12:30-14:00 Freitag, 20.07., 08:00-11:30 und 12:30-14:00 sowie Montag, 23.07., 09:00-12:00 |
| Oliver Giel | Freitag, 20.07., 08:15-11:30 und 12:30-15:30 |
| Carsten Witt |
Dienstag, 17.07., 14:00-17:00 sowie Montag, 23.07., 09:00-12:00 Uhr |
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Die Grundvorlesung "Grundbegriffe der theoretischen Informatik" ist die Einführungsvorlesung in verschiedene Gebiete der theoretischen Informatik. Die Vorlesung gliedert sich in vier Teile.
Zunächst geht es um die Frage, was mit Computern überhaupt berechenbar ist. Es stellt sich heraus, dass es Probleme gibt, die selbst mit beliebig viel Speicherplatz und beliebig langen Rechenzeiten nicht lösbar sind. Zu diesen Problemen gehören auch so fundamentale Probleme wie das, zu entscheiden, ob ein gegebenes Computerprogramm mit einer gegebenen Eingabe überhaupt hält.
In der Praxis stellt sich selbst für Probleme, die die von einem Rechner gelöst werden können, noch die Frage, ob eine Lösung effizient möglich ist. Wir werden sehen, wie man den Begriff "Effizienz" präzise fassen kann und Probleme danach klassifiziern, ob sie effizient lösbar sind oder nicht. Dabei zeigt es sich, dass sehr viele wichtige Probleme in diesem Sinne sehr wahrscheinlich nicht effizient lösbar sind. Dazu gehören zum Beispiel Stundenplanentwurf, Tourenplanung von Transportunternehmen, Auswahl eines optimalen Aktienpaketes, optimale Beladung eines Containers, Auswahl einer möglichst kleinen Testmenge zur Fehlererkennung und so weiter. Wenn man weiß, dass ein Problem nicht effizient lösbar ist, so muss man keine Zeit auf die Suche nach effizienten Lösungsalgorithmen verschwenden. Wir werden verschiedene Techniken zum Nachweis dieser Tatsache kennen lernen.
Die "endlichen Automaten" stellen eine einfache Modellierung für Schaltwerke, Rechnerkomponenten und Rechner mit beschränktem Speicher dar. Sie erlauben in diesen Bereichen die Synthese, Analyse und Verifikation der Korrektheit. In der Vorlesung werden die grundlegenden Eigenschaften von endlichen Automaten untersucht. Auch ihre nichtdeterministische Variante wird behandelt.
Schließlich untersuchen wir Grammatiken, die die Grundlage für Programmiersprachen bilden. Anforderungen an solche Grammatiken sind, dass sie ausreichend mächtig sind, um die gewünschten Konstrukte der Programmiersprache zu unterstützen, und andererseites einfach genug, um von einem Compiler schnell geprüft werden zu können. Es wird gezeigt, dass die so genannten kontextfreien Grammatiken diese Anforderungen erfüllen.
In der Vorlesung wird eine Reihe von neuen und zum Teil ungewohnten Denkweisen
vermittelt. Insbesondere trifft dies auf den Umgang mit negativen Resultaten und
die Untersuchung von
abstrakten Rechnertypen zu. Eine erfolgreiche Teilnahme erfordert daher die
regelmäßige Nachbearbeitung der Vorlesung ebenso wie das regelmäßige
Bearbeiten der Übungsaufgaben und die Diskussion der Ergebnisse in den
Übungsgruppen.
| Nr | Tag | Zeit | Raum | Betreuer |
| 1 | Montag | 8:00-10:00 | GB 4, R. 318 | Paul Fischer |
| 2 | Montag | 10:00-12:00 | Pav. 6, R. 18 | Paul Fischer |
| 3 | Montag | 12:00-14:00 | GB 4, R. 013 | Ulf Schellbach |
| 4 | Montag | 16:00-18:00 | GB 4, R. 013 | Steffen Gregorius |
| 5 | Dienstag | 08:00-10:00 | GB 4, R. 318 | Oliver Giel |
| 6 | Dienstag | 10:00-12:00 | GB 4, R. 318 | Oliver Giel |
| 7 | Dienstag | 10:00-12:00 | GB 5, R. 420 | Ulf Schellbach |
| 8 | Mittwoch | 08:00-10:00 | ZB C links | Marc Nunkesser |
| 9 | Mittwoch | 08:00-10:00 | ZB C rechts | Daniel Becker |
| 10 | Mittwoch | 10:00-12:00 | ZB C links | Carsten Witt |
| 11 | Mittwoch | 10:00-12:00 | ZB C rechts | Daniel Becker |
| 12 | Mittwoch | 12:00-14:00 | ZB C rechts | Tobias Storch |
| 13 | Mittwoch | 14:00-16:00 | ZB C links | Carsten Witt |
| 14 | Mittwoch | 14:00-16:00 | ZB C rechts | Steffen Gregorius |
| 15 | Donnerstag | 14:00-16:00 | GB 4, R. 113 | Marc Nunkesser |
| 16 | Donnerstag | 14:00-16:00 | GB 4, R. 318 | Tobias Storch |
| 17 | Freitag | 08:00-10:00 | GB 5, R. 420 | Kai Plociennik |
| 18 | Freitag | 12:00-14:00 | GB 5, R. 420 | Kai Plociennik |